Somalis von Tifina
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Infos und erläuterungen zu herkömmlichen Futter
- Bezüglich der Nahrung

- Das 4% Märchen


- Kontrollorgane Ausgetrickst


- Wurm-Delikatessen

- K
atzen würden Mäuse kaufen

- Gammelkäse im Tierfutter




Bezüglich der  Nahrung
 
Hinsichtlich der Nahrung, werden täglich etliche Artikel verfasst,
von diesen vielen Artikeln überhäuft, wird es immer schwieriger sich
eine Meinung zu bilden. Welche Artikel soll man lesen und welchen
soll man Glauben schenken?

Wenn  es Sie beruhigt, es gibt keine universelle Wahrheit in diesem
Fachbereich. Alle Äusserungen  der alten Spezialisten werden von
den neuen Spezialisten bestritten und es wird immer so weitergehen.

Dennoch werden heutzutage in dieser grossen Debatte  gewisse
Erkenntnisse allgemein anerkannt. Ich möchte Ihnen hier gerne diese
Erkenntnisse aufzeigen. Proteine, Kohlenhydrate und Fette werden
erklärt, damit Sie wissen, woraus sich die Nahrung zusammensetzt.
Aber vorher, werde ich mit Ihnen herleiten, was Nahrung ist.

Um es zu vereinfachen, sagen wir,  dass Nahrung ein organischer
Stoff ist, anders gesagt, Nahrung ist ein Stoff, welcher von
lebenden Organismen erzeugt wird. Das Leben ernährt sich vom
Leben, dies missfällt unseren Industriellen. Unsere Nahrung ist
keine leblose Materie, sie ist viel mehr als das. Um dies
aufzuzeigen, muss man zuerst wissen, dass man von der
mineralischen Welt die pflanzliche beziehungsweise tierische Welt
unterscheidet. Der Unterschied liegt nicht in den Molekülen selbst,
aber sehr wohl in der Art, wie sich die Moleküle verbinden und sie
sich anordnen.Es gibt keine Verbindung  der Moleküle ohne Kraft,
und keine Kraft ohne Energie. Die unterschiedlichen Anordnungen der
Moleküle innerhalb der Materie setzten verschiedene Energieniveaus
voraus und die unterschiedlichen Formierungen enthalten differente
Informationen. Seit ca. 1950 haben wir die nötigen Hilfsmittel um
diese Phänomene zu beschreiben. Die klassische Mechanik hat der
Quantenmechanik  und der Informationstheorie Platz gemacht.
In der Diätlehre kenne ich immer noch einige Mediziner, die das
Niveau der klassischen Mechanik noch nicht hinter sich gelassen
haben!

In unserer materialistischen Welt sieht man nichts anderes in der
Nahrung, als die Ware selbst und wie viel Gramm sie wiegt.  
Also wir haben nun bewiesen, dass auch wenn die Nahrung nicht
mehr lebt, sie dennoch reich an Energie und Informationen ist,
welche lebenswichtig für uns sind um am Leben zu bleiben.
In den 1970er Jahren haben  Watson und  Crick die  DNA
(Desoxyribonukleinsäure) entdeckt. Dank dieser Entdeckung wurde
die Gesetzmäßigkeit der Vererbung besser verstanden und man
konnte unterscheiden zwischen Angeborenem und Erworbenem.
Es scheint nun eindeutig, dass die Lebensmittel, die wir einnehmen
ein Teil unseres Körpers werden. Es ist nun bewiesen, dass die
Töne, die Bilder, die Gerüche, die Empfindungen sich zuverlässig
in Moleküle umwandeln, welche unseren Organismus bilden.
Das Nervensystem hat in diesem Prozess eine Schlüsselrolle inne.
Es identifiziert, filtert und interpretiert die Informationen,
welche an unsere Sinne übermittelt werden und reagiert darauf.
Wir sind das, was wir essen,  und wie wir leben.  Wir können mit
Gewissheit sagen, dass unsere Kleinen das sind, was ihre Eltern
gegessen haben...
Der Baum ernährt sich von der Wurzel (französisches Sprichwort).
Wenn unsere Nahrung und unsere Umwelt immer mehr denaturiert
werden, wird sich dies dann nicht auf unsere Kleinen übertragen?
Ich denke, unsere Hunde, welche über Generationen mit
denaturiertem Futter gefüttert wurden, werden immer mehr
entkräftet und geschwächt.

Autor Text: Tierarzt Dr. Fellrath – Cernier
Übersetzung vom Französischen ins Deutsch Silvia Zengin - Baar
 

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Das 4% Märchen
 
Fast auf jeder normalen Dose Feuchtnahrung ist zu lesen:
"Fleisch- und tierische Nebenprodukte (Lamm mind. 4%)".
„Na prima“, denkt man sich, „wenigstens 4% Lammfleisch, immerhin.
“ Aber Irrtum! Diese Inhaltsangabe besagt lediglich, daß von den
100% in der Dose 4% vom Lamm herstammen.

Und zwar muss es sich dabei nicht einmal um Muskelfleisch handeln,
sondern kann ebenso gut Lammdärme, Lammhirn oder
Lammmuskelgewebe sein. Über die übrigen 96% der Dose gibt es
keinerlei Angaben – bis dass ein Teil davon meist aus
Getreidenebenerzeugnissen und Chemie (EG – Zusatzstoffe!!!) besteht.
Ob zusätzlich Fleisch verwendet wird - noch darüber - von welchem
Tier die Produkte überhaupt stammen, wird nicht deklariert. Die
Dose kann also z.B. auch 30% Getreidenebenerzeugnissen und
66% Rinderschlachtmüll enthalten, aber dennoch als
"Lamm"(-Geschmack??) verkauft werden! Wer aus Angst vor
beispielsweise BSE Rindfleisch vermeiden will, fährt also auch mit
einer "Lammdose" nicht besser als mit einer "Rinddose".

Einige Hersteller suggerieren so, sie lieferten unseren Tieren
geschmackliche Vielfalt, weil sie 20 verschiedene Futtersorten
anbieten. Doch vergessen Sie nicht: tatsächlich unterscheiden sich
alle Dosen nur durch die beworbene „Geschmacksrichtung", die aber
nur bis zu 4 Prozent des Doseninhaltes ausmacht! Dies heisst, daß
eine "Lammdose" mehr Fisch enthalten kann als eine "Lachsdose",
eine "Rinddose" mehr Ente als eine "Entendose". Denn: in einer
Lammdose können z.B. 4% Lamm und 96% Schwein sein. Dies
erweist sich als äusserst rentabel und praktisch für den Hersteller
- denn man kann immer das in eine Dose hineinfüllen, was gerade am
billigsten zu bekommen ist.
Dies führt auch dazu, dass eine bei einer Katze die "Huhndose" in
einer Woche gut ankommt, in der nächsten Woche aber überhaupt
nicht.


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Bei Tieren sollen die Kontrollorgane ausgetrickst
werden


Wenn aber die Fabrikaromen die körperlichen Kontrollorgane
austricksen, kann dies dazu führen, dass Speisen von zweifelhafter
Güte verzehrt werden. Das zeigt sich gerade beim Tierfutter,
das mittlerweile als mögliche Ursache für Lebensmittelskandale um
BSE, Dioxin und auch für zunehmende Antibiotika-Resistenzen
identifiziert worden ist. Weil die Tiere solch potenziell gefährliches
Futter offenbar wegen verdächtigen Geschmacks instinktiv ablehnen
würden, mischen Tierfutterproduzenten Aromen ein:
Das «Spezialaroma» Bigarol PomaromP etwa «maskiert unerwünschte
Futterfett-Noten», Bigarol MastaromP dient laut Prospekt «zur
Kaschierung» von «Tier-, Fisch-, Blutmehl», NectaromP bietet
«beste Kaschierung von medizinischen, metallischen und chemischen
Noten bei Mineralfuttermischungen». Die Aromen gaukeln den Tieren
Naturnähe vor, HerbaromL etwa «vermittelt den typischen Geruch
von frischem Heu einer Kräuterwiese».

Quelle: K-Tipp


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Wurm-Delikatessen

Skandalöse Enthüllungen zweier französischer Veterinäre

Haustiere als Opfer von Nahrungsmittelvergiftungen?

In der Büchsennahrung für Hunde und Katzen soll Fleisch enthalten
sein, das durch Parasiten, Viren, Zirrhose und viele andere
Krankheiten infiziert wurde.

Der größte Teil der Haushunde und -katzen erkrankt und stirbt
infolge der schlechten Ernährung, oder besser gesagt: infolge der
Schweinereien, die in den so warm angepriesenen Büchsen enthalten
sind. Dies ist die Ansicht zweier französischer Veterinäre,
Dr. Jacques Leguera und Dr. Hervè Jeanbourquin in Villed'Avray,
deren Erklärungen einen Sturm unter den Herstellern ausgelöst hat
und viele Tierfreunde fassungslos läßt.

Wie sind diese Veterinäre zu ihren Folgerungen gekommen?
»Wir möchten vor allem Heilung ohne Künstliches erreichen«,
erklärt Dr. Jeanbourquin, »indem wir den Grund der Krankheit
suchen. Wir beschränken uns nicht darauf, nur die Symptome zu
behandeln.«Und eben, als sie die Ursache vieler Krankheiten, an
denen ihre Patienten, Hunde und Katzen, litten, suchten, kamen die
beiden Ärzte zur, gelinde gesagt, besorgniserregenden Erkenntnis.
Nach ihrer Meinung besteht das Fleisch, das in den industriellen
Nahrungsmitteln für unsere vierbeinigen Freunde enthalten ist,
aus Schlachthausabfällen; darin sind auch von Parasiten durchsetzte
Leber, Lunge, Knorpel, Milz, pulverisierte Knochen und andere
Organe kranker Tiere, die im Moment der Schlachtung an Fieber,
Abszessen, Viren, Tumoren usw. litten: Fleisch, das nicht nur für
den menschlichen Konsum verboten ist, sondern auch eine Zeitbombe
darstellt für die Gesundheit der Haustiere.

Die Schlachthausabfälle, sowie auch die Kadaver der Tiere, die man
wegen ihrer schweren Krankheiten hatte töten müssen, werden nicht
eingeäschert, sondern von den Herstellern von Tier-Büchsennahrung
abgeholt. Diese kochen alles zusammen, entziehen das Wasser und
reduzieren das Ganze in »Fleischmehl«, das die Basiskomponente der
so geschickt angepriesenen »Leckerbissen« ist!

Oft wird auch Importfleisch unbekannten Ursprungs beigemischt.

Was das den Büchsen beigemischte Gemüse anbetrifft, so werden
jedes Jahr 700.000 Tonnen beschädigte Landwirtschaftsprodukte,
die für die menschliche Ernährung nicht mehr verwendet werden
dürfen, in »Pasteten«, »Bällchen« und »Kroketten« verwandelt.
Der größte Teil dieser Produkte sei geradezu verfault. Das Ganze
wird vermischt mit Abfällen aus der Öl-, Zucker- oder
Bier-Produktion: Industrieabfälle, die also alle chemischen
Substanzen der Reinigung, Raffination usw. enthalten.

Nur um einige Einzelheiten zu nennen:

Es scheint, daß die Büchsen mit »Poulet« auch die hübsch zu Mehl
verarbeiteten Federn enthalten oder, im besten Falle, die Füße
mitsamt den Krallen. All dies ist nicht einmal verboten, sondern
untermauert
von Gesetzen und Erlassen. In Frankreich zum Beispiel erlaubt der
Erlaß Darrêtè vom 1. März 1973 die Verwendung der unglaublichsten
Rohmaterialien zur Herstellung von Tierfutter, wie zum Beispiel:
Fleisch von Föten und durch Seren infiziertes Fleisch, das von Fieber
und Parasitenbefall, Gefäßschäden, Zirrhose, Lungenemphysem,
Lebererkrankungen usw. verseucht ist. Außerdem bewilligt dasselbe
Dekret die Verwendung von Materialien, die durch anormale Gerüche,
ausgenommen Verwesung, und anormale Färbung auffallen und durch
chemische oder biologische Substanzen (Östrogene, Antibiotika,
Pestizide, Schwermetalle) durchtränkt sind; Hauptsache, sie
enthalten nicht mehr als die vom Gesetz zugelassene Menge. Das
Dekret erlaubt außerdem die Verwendung von ranzigem Material,
das unsachgemäß aufgetaut wurde usw.

Im Jahre 1990 hat die EWG Richtlinien bezüglich der Herstellung
von Tiernahrung herausgegeben, die aber nur leicht vom vorgenannten
französischen Dekret abweichen.

Für die Anwendung dieser Richtlinien hat der französische
Landwirtschaftsminister ein neues Dekret erlassen, in dem er erneut
die Verwendung von risikoreichem Rohmaterial zuläßt, wie zum
Beispiel die Wiederverwendung von allen verendeten, nicht für den
menschlichen Gebrauch geschlachteten Tieren, was das Gebiet der
legalen Anwendungsgebiete über die Maßen erweitert und den
Verdacht aufkommen läßt, daß auch vivisezierte Tiere miteinbezogen
werden können! Das neue Dekret bewilligt auch die Verwendung von
Abfällen von Tieren, deren klinische Krankheiten auch auf den
Menschen übertragbar sind, jede Art von verdorbenem Fleisch, was
große Risiken für Mensch und Tier bedeutet, das Fleisch von tot
geborenen oder abortierten Tieren usw.

Auch in diesem Fall ist das Gebiet der legal verwendbaren
Rohmaterialien stark erweitert worden, da auch Kadaver von in
Veterinärkliniken verendeten Tieren inbegriffen sind, wie auch von
durch Epidemien heimgesuchten und daher eliminierten Tierherden,
jede Art von auf den Straßen überfahrenen Tieren usw.

Auf diese Weise kommen die Hersteller nicht nur zu billigem,
sondern zu geradezu kostenlosem Rohmaterial, das sie dann als
»Spezialitäten« zu hohen Preisen verkaufen können. Sie werden
bestimmt auch chemische Zusätze beifügen, damit das liebende
»Herrchen«, das die Büchsen und Hundekuchen kauft, den Eindruck
bekommt, es handele sich um Material gesunder Herkunft:
Die Gemüse werden grün gefärbt, die Getreide gelb, und das Fleisch,
je nachdem, in verschiedenen Nuancen von braun bis beige...
Millionen von Franken werden jedes Jahr ausgegeben für die
Reklame, deren Slogans oft ans Gefühl appellieren. In den letzten
25 Jahren hat der Konsum von Fertignahrung um 50% bis über 80%
zugenommen. Nur eine Minderheit von Leuten ernährt das eigene
Haustier noch mit selbstgemachtem Futter.

In Frankreich sind die Hersteller von Tier-Fertignahrung
gewerkschaftlich zusammengeschlossen und umfassen 95% des
Marktes. Die vier ersten Gruppen, die 80% des Marktes innehaben,
sind: Unisabi (Mars), Gloria (Nestlè), Quaker und Royal Canin
(Guyomarch, Paribas). Unisabi stellt 12 Marken her, darunter Cèsar,
Pedigree Pal, Sheba, Royal, Whiskas, Kite-Kat, Ron-Ron, Brekkies,
Frolic usw. Im Jahre 1990 wies die französische Filiale von Gloria
einen Umsatz von eineinhalb Milliarden französischen Francs aus;
sie ist spezialisiert auf Katzen-Nahrung wie Friskies, Gourmet,
Buffet. Die Filiale Quaker hingegen ist spezialisiert auf
Hundenahrung wie Fido; doch sie stellt auch Felix für Katzen her.

Die meisten Hersteller von Tier-Fertignahrung verfügen über
Hunde- und Katzenheime, damit sie ihre Produkte testen können.
Von diesen Tests haben wir schon in den Achtzigerjahren berichtet,
als wir in unserer Zeitschrift eigentliche Akte der Vivisektion
anklagten,die in Österreich an Beagle-Hunden ausgeführt wurden.
Die Royal Canin von Saint-Nolff (F) wurde auch vor einigen Jahren
von der SNFA von Vincennes in Frage gestellt, weil sie ähnliche
Experimente an Kühen, Hunden und Katzen durchgeführt hatte.
Die Royal Canin hält in ihren Ställen ungefähr 80 Hunde und um die
50 Katzen,die als Versuchskaninchen zum Ausprobieren ihrer
Produkte dienen.

Außerdem hält sie Geflügel, Kaninchen, Schweine, Schafe usw.

Die Marken Pal, Canigou, Frolic, Loyal, Whiskas, Kite-Kat, Ron-Ron,
Sheba, Brekkies werden ebenfalls von der Unisabi in ihrem
Forschungszentrum getestet. Dasselbe gilt für Gourmet, Buffet,
Alifloc, die in einem anderen Forschungszentrum in Aubigny (F)
getestet werden. Die Gründe entsprechen bestimmt den Gesetzen,
wie dies auch bei den für den Menschen bestimmten Produkten der
Fall ist, und bezwecken, den Hersteller für den Fall,
daß Schädigungen auftreten, zu schützen.

aus Tierschutz konsequent 5/97

Das Schweizer Gesetz

Mehl aus Schlachthausabfällen und industrielle Abfälle in der
Nahrung für Haustiere!

Das Schweizer Gesetz (Verordnung über die Herstellung und den
Handel mit Tiernahrung,vom 26. Januar 1994) ist entschieden
besser als das französische,kann aber nichts Positives garantieren.
Tatsächlich sind die Inhaltsstoffe für die Herstellung von
Tiernahrung nichts anderes als industrielle Nebenprodukte und
Schlachthausabfälle.

Im Anhang 2B der genannten Verordnung ist zu lesen,
daß unter den bewilligten Rohmaterialien (mit Toleranzgrenzen)
unter anderem zugelassen sind:
Blutmehl, Mehl aus Geflügelfedern, Tierfette (mit Verunreinigungen,
die in Petroläther unlöslich sind!), verschiedene Fette und
Knochenfett (auch dieses in Petroläther unlöslich!), trockene Abfälle
aus der Schlachtung von Geflügel (mit Chloriden!),
Fleischsud (Mischung von Tierkadavern von verschiedenen
Warmblütern,mit in Chlorwasserstoff-Säure oder Chloriden
unlöslicher Asche!) usw. Was das Petro, die Chloride und die
Wasserstoff-Säure anbetrifft,so ist deren Aufzeichnen fakultativ;
was die obligatorischen Erklärungen anbetrifft, so nimmt man
Zuflucht zum allgemeinen Ausdruck »Proteine«, die jedermann
irreführen.Und weiter: Reste der gepreßten Kaffeebohnen, Absud
von Gemüseabfällen, Birnen-, Kartoffel-, Trauben-, Tomatenschnaps
(Verarbeitungsabfälle der Frucht- oder Gemüseabfälle), Saft aus
dem Pressen von Fischabfällen und viele weitere Industrieabfälle.
Das Schweizer Gesetz nennt keine Parasiten, Viren und krankes
Fleisch;doch es erklärt, daß die Tiernahrung nur in den Handel
gebracht werden darf, wenn es gesund und von guter Qualität ist;
aber dies wird von der Liste der Rohmaterialien in Anhang 2B
widersprochen. Die Büchsennahrung für Tiere, auch wenn sie nicht
mit krankem Fleisch zubereitet wurde, wird aus Abfällen und
Ausschuß hergestellt: es ist Kehricht, wenn wir nach den Gesetzen
zu deren Herstellung urteilen. Unsere Haustiere, vor allem unsere
Hunde und Katzen, erhalten in ihrem Freßnapf eine unsachgemäße
Nahrung, werden krank und sterben; doch alles ist vollkommen legal.
Das Tier als Objekt: Gottvergessene Kinder.

Der Artikel »Wurm-Delikatessen« erschien im März 1996 in
»Orizzonti / Mitteilungen«.
Eine Publikation von Frau Dr. Milly Schär-Manzoli,
Casa Orizzonti, CH-6517 Arbedo, Fax: 0041-91-8294113.

Wir geben diesen Artikel mit ihrer freundlichen Erlaubnis wieder.


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Auszug aus „Katzen würden Mäuse kaufen
von Hans-Ulrich Grimm


Schwarzbuch Tierfutter von Hans-Ulrich Grimm

Ein handliches Paperbackbuch mit brisantem Inhalt.
Was wir schon immer ahnten und nur selten auszusprechen wagten:

Schockierende Fakten, haargenau recherchiert bis ins Detail:
die Tierfutter-Mafia, ihre fetten Gewinne – die Verlierer heißen
Tier und Mensch. Dieses Buch sollten sich auch diejenigen kaufen,
die nicht lesen können: sie finden bestimmt jemanden, der es ihnen
vorliest: spannend geschrieben, ehrlich und überzeugend.
Dieses Buch gehört in die Hände jedes Tierarztes, der gewisse
Produkte ohne rot zu werden seinen Kunden empfiehlt.
Damit wird jetzt Schluß sein, denn auch für den ultrakonservativen
Berufsstand der Tiermediziner gilt, dass man seine Kunden nicht
ohne Strafe um des Profits willen verscheissern kann:
harte Fakten über die katastrophalen Zusammensetzungen
europäischen Tierfutters, ihre krankmachenden Wirkungen auf
unsere Haustiere. Eine Meisterleistung des investigativen
Journalismus.

Dirk Schrader, Hamburg
 

Infos zum Tierfutter / Infos aus dem Buch:
Katzen würden Mäuse kaufen,
Hans Ulrich Grimm, Deuticke Verlag

Pressestimmen zum Buch:
Schockierende Fakten, haargenau recherchiert bis ins Detail:
Werbung und Wahrheit bei der Tierfutterproduktion- die Verlierer
heissen Tier und Mensch! Vorsicht Tierfutter:
Hans Ulrich Grimm steigt in animalische Abgründe hinab.
Frankfurter Allgemeine Zeitung


Chemische Zusätze im Tierfutter bedrohen die Gesundheit

Krebs bei Hunden und Missbildungen bei Nachkommen beängstigen
Tierärzte. Die Ursache dafür , so vermuten wissende und kritische
Fachleute ist eine Substanz namens: Ethoxyquin.
Dieser Stoff ist im Tierfutter oft sogar legal unter E 324
zugelassen als Zusatzstoff und Schädlingsgift.
In Amerika sollte diese Substanz wegen der fehlenden
Unbedenklichkeit von der Food- und Drug Administration vom Markt
genommen werden, aber die Behörden sahen keinen Handlungsbedarf.
Die Herstellerfirma Monsanto hat genug Studien vorgelegt die die
Unbedenklichkeit der Substanz beweisen soll. Allerdings fand man in
den Studien auch Hinweise wie folgenden:

Es gab Hunde, da wurde die Verfütterung eingestellt,
da es Vergiftungserscheinungen gab.
Alle Hunde der Versuchgruppe mussten nach nur 9 Wochen
eingeschläfert werden! Bei anderen Tieren nahm das Gewicht ab und
die Leber arbeitet nicht mehr richtig und die Entzündungswerte der
Leber stiegen. Auch Organe wie Herz, Leber und Nieren waren bei
gewissen Tieren vergrössert.
Aber wer das so liest, der ist sicher auch der Meinung eine solche
bedenkliche Substanz hat nichts im Tierfutter verloren.
Aber in der Tat wird diese Chemikalie weiterhin verwendet.
Und das sich das ändert ist nicht zu befürchten, da es bei den
Tierernährungsprofessoren kein kritisches Lager gibt, gemäss Autor
Grimm.

Eukanuba schreibt dazu folgendes:

Ethoxyquin ist ein Antioxidans, das die Fette stabilisiert und vor
dem Ranzigwerden schützt.
Somit sorgt Ethoxyquin dafür das der Nährwert der Nahrung
erhalten bleibt.
Ethoxyquin stellt sich in zahlreichen Untersuchungen als sicher
und wirksam heraus und wird in Eukanuba Veterinary Dietes
verwendet,um die empfindlichen Fettsäuren zu stabilisieren.
Aber die Fettsäuren zu schützen, muss natürlich nur wer die Sachen
länger verkaufen will. Aber die Tierfutter Hersteller, so der Autor
des Buches wollen die Nahrung möglichst lange verkaufen,denn es
sind ja weite Wege zu überbrücken.
Von einer Abdeckerei in Belgien, über eine Fabrik in
Norddeutschland bis zu einem Supermarkt irgendwo in Oesterreich.
Manche Produkte haben ja sogar transatlantische Reisen hinter sich.
So sind industrielle Tierfutterproduzenten, es gibt auch Ausnahmen,
meist zwingend auf chemische Chemikalien angewiesen, die die
Verderbnis künstlich hinauszögern. Sie brauchen, so schreibt Herr
Grimm auch Stoffe, die unangenehme Gerüche und Geschmacksnoten
„Maskieren“ was jeder nachvollziehen kann, der einmal den Geruch
von Tierkörperbeseitigungsanlage* in der Nase hatte, die häufig
Rohstoffe für die tierischen Leckereien zur Verfügung stellt.
Sie brauchen auch Stoffe, die dafür sorgen, dass die Cremes und
Sossen und Füllungen der Dosen, mit Ausnahmen, anständig
zusammenhalten und nicht gleich zerfallen, denn in den meisten
Dosen sind ja nur max. 4% Fleisch drin, ein bisschen wenig für einen
Fleischfresser wie Hund und Katze.
Herr Grimm meint dazu: der Löwe fände es ziemlich absurd, wenn
das Leben seiner Lieblingsspeise Antilope mit Chemikalien verlängert
würde.
Die Gämsen grasen auch gerne ohne Geschmacksverstärker auf der
Matte. Die Zusatzstoffe sind aber nötig für die Verteilung des
weltweiten Vertriebssystems in den Supermärkten.

*
Die Firma Rendac ist sehr bekannt in Belgien und den Niederlanden.
Sie ist eine riesige Firma, die sog. Tierkörperbeseitigungsanlagen
betreibt.In Holland hat sie sogar ein Monopol zum Einsammeln von
toten Haustieren. Und der Tiere die beim Tierarzt eingeschläfert
werden. Mann kann sich sogar übers Internet melden
(Melden Kadavers) dann kommt der Rendac LKW und holt sie ab!
Die Firma Rendac gehört zu einem grossen Konzern, der auch
Schlachthöfe in Deutschland betreibt. VION. Der grösste
Fleischvermarkter in Europa mit über sieben Milliarden Euro Umsatz
pro Jahr.
Die Firma Rendac hatte vor Jahren einen schlechten Ruf,damals
hatten sie Klärschlamm aus Schlachthäusern zu Tierfutter
verarbeitet.
Fünftausend Tonnen pro Jahr!
Der Tierfutterbranche graust es offensichtlich vor nichts,
Sie kennen keine Hemmschwelle für ihre Rohstoffe.
Begünstigt wird diese Praxis durch die Chemiker, die noch jedem
Rohstoff den geeigneten Geschmacksstoff beifügen und so
genusstauglich machen. Damit ist es sogar möglich aus Müll
Geflügelfutter herzustellen.
Die Akzeptanz der „Müllnahrung“ wird dann durch den Einsatz von
Süssstoffen verbessert.
Die Lastwagen der Firma Rendac sind mit Cat 3 beschriftet.
Cat 3 bedeutet:
Tierische Erzeugnisse der Kategorie 3 nach Verordnung
EG Nr. 1774/ 2002.
Die Abfälle der Cat. 3 sind die feinsten, Dazu gehören
„Schlachtkörperteile die eigentlich noch genusstauglich sind, jedoch
aus kommerziellen Gründen nicht für den menschlichen Verzehr
bestimmt sind".
Das sind: Knochen, Fette, Schwarten und dergleichen.
Darunter fallen aber auch Schlachtkörperteile die genussuntauglich
sind,auch wenn sie noch keine Anzeichen einer übertragbaren
Krankheit haben.
Und schliesslich auch Häute, Hufe, Hörner, Haare, Pelze,
Schweineborsten,Federn, Eierschalen. Daraus wird dann z.B. das
Futter der Haustiere gemacht.
Das Material ist laut Gesetz, „unverzüglich abzuholen“ und dann zu
„verbrennen“ oder aber als „Rohstoff in einem zugelassenen
Heimtierfutterbetrieb zu verwenden“.Buch S. 41.

Das geht dann zu Masterfood, Nestle Purina, Royal Canin,
50- bis 60.000 Tonnen pro Jahr. Alleine in den Niederlanden.
Tiermehl ist eine ganz normale Zutat in den Rezepturen der
kommerziellen Tierfutterhersteller.
Zum Einsatz kommen, so Hills Handbuch der Diätetik der Kleintiere,
„ Mehl aus Geflügel, Nebenprodukte, Knochenmehl, Schafmehl,
Fischmehl.
Manche Kritiker argwöhnen das noch andere Lebewesen zu Mehl
verarbeitet werden.
Unsere eigenen Haustiere.
Dieser Verdacht kam 1990 in USA zu Tage, eine kalifornische
Tierärztin sagte, wenn sie auf dem Etikett des Haustierfutters
„ Fleisch – und Knochenmehl lesen,dann ist das gleichbedeutend mit:
Gekochte und verwandelte Tiere inkl. einiger Hunde und Katzen:
Der Verdacht wurde gestützt, durch Rückstände eines
Narkosemittels namens Petobarbital im Haustierfutter.
Das ist weit verbreitet und dient zum Einschläfern von Tieren!
Eine Untersuchung in den USA fand bei über der Hälfte der
74 Proben geringe Rückstände der Droge. 

Papageien und Knechte die Tierernährungsexperten und ihre Sponsoren

Hauptsponsoren bei den praktisch überall rund um den Globus
organisierten Tagungen und Veranstaltungen von Tierschutzvereinen
und Tiermediziner Vereinigungen etc, sind praktisch immer die
grossen Futtermittelhersteller, die Dinos, siehe dazu auch
www.transanimal.de Stichwort Dinos anklicken.
Dazu kommen auch noch die grossen Pharmakonzerne wie Bayer,
Novartis, Pfizer, der Grund sollte jedem kritischen Konsumenten
rasch klar sein.
Wenn das Industriefutter krank macht, dann ist das ja gut für die
Veterinäre und die Pharmamultis und nur so lohnt sich Sponsoring...
alles klar.. wer es nicht glaubt der sollte das Kaptitel in Herrn
Grimm seinem Buch dringend selber lesen.

Da steht z.B. „ Wenn die Universität von Florida ihre jährliche
Katzenkonferenz im Hilton Hotel Konferenzzentrum abhält,
dann sind die wichtigsten Branchengrössen finanziell engagiert:
Das waren 2006 u.a. Hills, Nestle Purina, Royal Canin, Iams,
Novartis, Pfizer,Animal Health, Bayer.
Wenn die deutschen Tierärzte zur Intensivfortbildung zusammen
kommen,dann wird das gesponsert von Pharmaproduzenten Pfizer und
US Futtermittelkonzern Hill`s.
So geht das Jahr für Jahr rund um den Globus, schreibt Grimm.
( S. 135)
Die Wissenschaftler von HILL`S veröffentlichen pro Jahr fünfzig
Fachartikel und Forschungsberichte und haben Lehrverpflichtungen
an führenden veterinärmedizinischen Schulen überall auf der Welt!
Das ist doch sehr praktisch wenn die Fachinformation als
Verkaufshilfegleich von der Wirtschaftslobby kommt!
Nirgends ist der Filz so flächendeckend wie im Veterinärwesen.
Keine andere wissenschaftliche Disziplin hat sich so in Abhängigkeit
von den Konzernen begeben wie die Fressnapf – Fakultät.
In keinem anderen Fach ist die Bindung an die Welt des Geldes so
eng, in keinem anderen sind die wissenschaftlichen Aussagen so
industriefromm wie hier.
Im Veterinärwesen, Fachbereich Tierernährung sind kritische,
unabhängige Denker nicht auszumachen, gemäss Hans Ulrich Grimm.
Die Aussage eines kritischen Tierarztes, Dirk Schrader,
in der Tierklinik Hamburg- Rahlstedt nennt seine Kollegen
Papageien und Knechte der Futtermittelindustrie.
Die Professoren, so seine Worte, sind vollkommen abhängig von der
Industrie.
Er kennt, keinen einzigen Tierernährungsforscher,der sich nicht in
geistiger Nähe zu den Futterkonzernen begeben hat.
Entsprechend gering schätzt er den Wert der wissenschaftlichen
Erkenntnisse.
„Wenn die Forscher ihre Themen und Inhalte nur nach den Wünschen
der Futter-Multis ausrichten, dann sind die Ergebnisse
vorhersehbar, also nicht seriös- also nicht glaubwürdig.“
Der Trend, die Industrie finanziert die Lehrstühle, die
Wissenschaft wird so unterwandert.
Das wäre das gleiche wenn die Professoren für menschliche
Ernährung sich beim Nestle Professor für Moderne Ernährung
ausbilden lassen könnten,aber bis dahin vergeht noch ein bisschen
Zeit, aber die Tendenz dürfte auch dorthin gehen.
Aber offenbar finden auch Studenten nichts dabei, sich zum
Handlanger der Futterfirmen zu machen.
Es ist ein wichtiges Forschungsfeld:
Wie kriege ich einen Hund dazu, Dosenfutter zu fressen?
Mit vielen Aroma- und Geschmacksstoffen,
denn wenn nur max. 4% Fleisch in der Dose ist, was ist dann der
Rest?
Und ein Hund ist nun mal ein Fleisch- und kein Wasserfresser?!
Wissenswertes über Futterzusätze – warum die Tiere das Zeug doch
zum Fressen gern haben?

So waren Katzen offenbar nicht gleich von Beginn an bereit Whiskas
oder Kitekat zu fressen.

Die Forschung hat das Problem soverän gelöst.
Stichwort Aroma!
Test ergaben alle Viecher bevorzugten den Aroma- Frass!
Dabei frassen Hunde vom Aroma – Food ca. 61,3 %
statt beim nicht aromatisierten Futter 38.7%.
Die Katzen favorisierten noch deutlicher den Aromafrass.
Sie frassen davon 70,1% statt beim nicht aromatisierten nur 42,8%.
Wenn Katzen also gemäss Werbung Whiskas kaufen würden,
dann könnte es ja daran liegen, dass der feine Geschmack aus der
Fabrik drin ist.
Denn die Dosen enthalten alle das Aroma aus der Fabrik.
Aber auf den deutschen Etiketten steht davon nichts,
Es steht auch nichts von Glutamat drauf und von Süssstoffen.
Das bedeutet nun aber nicht, dass diese Stoffe nicht im Futter drin
sind,Es ist aber so, dass diese Stoffe nicht auf dem Etikett
erscheinen müssen,bzw. laut Gesetz dürfen die Hersteller das Zeug
nicht deklarieren.
Sie müssen davon schweigen!
Schweigepflicht für Geschmacksfälscher, nennt das Herr Grimm.
Eine wie er meint seltsame Gesetzgebung, die zulässt, sogar
vorschreibt,dass die wichtigsten Informationen über Zusatzstoffe
unterschlagen werden.
Aber Geschmacksverstärker sind Big Business.
Geschmacksverstärker bringen grösste Umsätze.
Alleine im Jahr 2000 wurden in den 52000 Tonnen
Geschmacksverstärker im Tierfutter eingesetzt.
Alleine in D wurden im Jahre 2003 für Futtermittelzusatzstoffe
250 Millionen Euro verkauft.

Weitere Tipps im Web:

www.kritische- tiermedizin.de
www.transanimal-editor.de
www.food-detektiv.de


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Gammelkäse im Tierfutter

Vielleicht können sich noch einige an die Gammelkäse-Skandale
erinnern.Wer damals aufgepasst hat, konnte herausfinden,
dass genau dieser Gammelkäse für Tierfutter bestimmt war.
Als Beispiel die Nachrichten von Radio 24 vom 04. Juli 2008
(Entsprechende Stelle in roter Schrift)


04.07.2008, 20:31 Uhr
Lebensmittelskandal

Gammelkäse in Europas Supermärkten

In europäischen Supermärkten wurden in den vergangenen zwei
Jahren rund 11.000 Tonnen vergammelter Käse als frisch verkauft.
Das Produkt wurde vor allem in Italien aufbereitet und in den
Handel gebracht.Auch eine bayrische Firma ist in den Skandal
verwickelt.In Europa sind in den vergangen zwei Jahren rund
11.000 Tonnen Gammelkäsemit frischen Produkten vermengt und in
den Handel gebracht worden.
Am Freitag wurde bekannt,dass eine kriminelle Bande vergammelten
und schimmeligen Käse in Italienund Deutschland aufbereitet und als
Frischprodukt in Supermärkten angeboten hat.
Auch in deutschen Läden ist der Uralt-Käse gelandet.
Ermittlungen der italienischen Polizei ergaben, dass der Käse aus
40 italienischen,deutschen, österreichischen und britischen
Milchbetrieben stammte.
Der verdorbene Käse - der teilweise bereits Würmer,Mäusekot
oder Rückstände wie Plastik oder Farbe von Etiketten enthielt
- sei vor allem zu Mozzarella, Gorgonzola oder Schmelzkäse
verarbeitet und verkauft worden.
Darunter auch bekannte Marken wie Galbani, den größten
Käse-Exporteur Italiens, sowie Granarolo und Prealpi.


Mit dem Recycling von Käse-Abfällen, die als Tierfutter dienen
sollten
, haben die Täter, an der Spitze ein 46-jähriger Sizilianer,
Millionen Euro verdient.
Das Geschäft lief dem Bericht der "La Repubblica" zufolge
vor allem über vier Firmen, drei davon mit Standort in Italien,
eine mit Standort in Deutschland. An diese Firmen lieferten rund
40 Molkereienin Italien, Deutschland, Österreich und Großbritannien
ihre verdorbenen Produkte. Einige von ihnen hätten die zu
Frischware umgewandelten Warenauch wieder zurück- und dann
weiterverkauft.

Niemand unternahm etwas

Die Ermittlungen der Polizei dauerten dem Bericht zufolge fast zwei
Jahre.Damals hielten Ermittler in Norditalien einen Lastwagen an,
aus dessen Laderaum abscheulicher Gestank drang.
Der verfaulte Käse sollte zur Weiterverarbeitung ausgeliefert
werden. Die Ermittler kamen dem Skandal durch das Abhören von
Telefongesprächen auf die Spur. Sie haben laut dem Bericht ein
Dutzend Verdächtige im Visier, drei von ihnen seien bereits
festgenommen worden.
Auch die Fabrikangestellten wussten von den Vorgängen, doch
unternommen hat niemand etwas.

In den Skandal ist auch ein bayrischer Betrieb verwickelt.
Lebensmittelbehörden begannen am Freitag mit der Kontrolle
eines Käseherstellers in Woringen, teilte das bayrische
Verbraucherschutzministerium mit. Nach Polizeiangaben handelt es
sich um um einen Schmelzkäsehersteller mit etwa 10 Mitarbeitern.

In Frankreich ordnete die Lebensmittelaufsicht am Freitag eine
Rückrufaktion für Ricotta Salata an.
Untersuchungen deutscher Behörden hätten ergeben, dass in Ricotta
von Onida Cosmina mit der Identifikationsnummer IT 20 169 CE
Listeriose-Erreger enthalten seien, teilte das
Landwirtschaftsministerium in Paris mit. Wer nach dem Verzehr
Fieber oder Kopfschmerzen habe, solle einen Arzt aufsuchen,
hieß es.
Besonders aufmerksam sollten schwangere Frauen sein.


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